Sasse

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See also: sasse and sassé

German[edit]

Pronunciation[edit]

Etymology 1[edit]

Compare Insasse.

Alternative forms[edit]

Noun[edit]

Sasse m (genitive Sassen, plural Sassen)

  1. (archaic) inhabitant, owner or occupant of an abode
    • 1733, Beyträge zur Critischen Historie der deutschen Sprache, volume 5, page 116:
      Ein Sasse ist ein Einwohner, wie man sagt ein Freysasse, einer der seine Wohnung frey hat, []
    • 1817, Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung vom Jahre 1817, 14. Jahrgang, volume 1, page 135-136:
      [] und jeder ohne Ausnahme sey ein Sasse, sofern er mit dem Seinigen zufrieden ist, []
    • 1922, Georg Engel, Claus Störtebecker, page 9:
      Das gleichmäßige Schwerigen aber, das sich die Bewohner der Hütte einander vererbten, es schrieb sich dennoch her von einem Ereignis, vor dem die Sassen eben auf Zeiten hinaus verstummt waren. [] Da wurde in den Bretterbau ein Sasse gesetzt namens Claus Beckera. Als der Vogt ihn hineinführte, da lachte der gräfliche Beamte und meinte []
Synonyms[edit]
Related terms[edit]

References[edit]

  • Theodor Heinsius, Vollständiges Wörterbuch der deutschen Sprache, 1. Band (1828), Seite 865, Stichwort „Freisaß“: Freisaß, m., -ssen, M.-ssen, ein Sasse oder Besitzer eines Freigutes;

Etymology 2[edit]

Noun[edit]

Sasse f (genitive Sasse, plural Sassen)

  1. (hunting) a low burrow in which hares rest and hide themselves
    • 1992, Stubbe Michael, Dietrich Heidecke, Semiaquatische Säugetiere, page 149:
      Gruppe B bewohnte zunächst eine Sasse (S11) und danach einen Erdbau (E10) []
Derived terms[edit]

See also[edit]

References[edit]

  • Die Nieder-Jagd, 1. Band (1845), page 265, entry "Sasse": Ueber diese ist Folgendes zu bemerken: a) Der gemeine Hase hat ein Lager und eine Sasse.